Die ungarische Gastronomie
Wenn man in ein fremdes Land, in eine fremde Stadt reist, kann man dort nicht nur die örtlichen Sehenswürdigkeiten kennenlernen, sondern man kann sich auch die „Geschmackwelt” des Landes aneignen. Die mit Recht berühmten ungarischen Speisen und Weine machten schon vielen Leuten Freude sowohl in unserem Land als auch im Ausland.
Dieser Teil der Seite bietet eine Möglichkeit dazu, dass diejenigen, die schon in Ungarn waren und den Geschmack unserer Speisen genossen haben, können ihn auch in ihre eigene Küche mitnehmen und die schönen Erinnerungen wachrufend, die Fotos anschauend können sie auch zu Hause die Speisen verzehren.
Rezepte
Das ungarische „Feuerwasser”
Was für die Franzosen der Kognak, für die Schotten der Whisky ist, das ist für uns Ungarn der Obstschnaps. So hat der auf mehr als 500 Jahre Vergangenheit zurückblickende Schnaps Recht, in der ungarischen Gastronomie eine wichtige Rolle zu spielen. Eines der ungarischen Hungarikums, der Schnaps genießt nach dem Beitritt der Europäischen Union ungarishes Patentrecht. Das ungarische „Feuerwasser” ist auch in seinem sanften Nachgeschmack vom
reinen eigenartigen Obstaroma und vom feinen Geruch angenehm, also es hat einen Platz in der Gastronomie. Die breite Skala der aus heimischen Obstsorten gemachten echten Schnäpse reicht von den Pfirsich- und Pflaumenschnäpsen über die Erdbeeren- , Apfel- und Birnenschnäpse ganz bis zum Holunderschnaps, und die Reihe kann noch natürlich fortgeführt werden. Diese jahrhundertalte Tradition ist ein wichtigerTeil unserer nationalen Kultur, die echte ungarische Gastronomie ist ohne sie unvorstellbar.
Die ungarischen Weine
In unserer Heimat war der Weinbau schon im dritten Jahrhundert durch die Kelten bekannt, aber das Römische Reich ließ dauerhafte Spuren über den Weinbau im damaligen Pannonien. In der Geschichte des ungarischen Weines erfolgten zahlreiche Änderungen. Der ungarische Weinhandel kann schon auf das Mittelalter zurückgeführt werden, als wir unsere Weine auch Richtung Westen zu exportieren begannen.
Die Popularität unserer Weine kann in den westlichen Ländern vor allem beweisen, dass die Ausgaben des Rákóczi- Freiheitskampfes (1703-1711) hauptsächlich aus unserem Weinexport gedeckt wurden. Der französische König Ludwig der XIV. lernte den berühmten ungarischen Tokajer Wein dank Franz Rákóczi kennen, und anlässlich einer gemeinsamen Mahlzeit fiel sein Satz über den Tokajer Ausbruch, der seitdem zum geflügelten Wort wurde: „Vinum regum, rex vinorum.” – „ Der König der Weine, der Wein der Könige.”
In Ungarn befinden sich 22 Weingebiete und diese können in 6 größere Landschaftseinheiten geteilt werden, so wie: die von Nord-Transdanubien, die Plattenseer Landschaftseinheit, die der Tiefebene, die Nordungarische und das Tokajer Weingebiet.
Wir möchten Ihnen die ungarischen Weinregionen mit ihren Hauptcharakteristika kurz vorstellen.