Nur wenige Hauptstädte können sich damit rühmen, dass in ihrer Mitte ein Berg steht, auf dessen Gipfel das Ganze von Budapest übersehbar ist. Auf den insgesamt 250 m hohen Berg führt von der Seite der Donau eine breite Treppenreihe. Gleich am Anfang seines Spaziergangs kann der Tourist der Statue des – nach der Tradition von den Heiden in die Donau gestürzten – Bischofs Gellért begegnen. Auf dem Berggipfel erhebt sich das riesengroße vollwändige Gebäude der ehemaligen Zitadelle. Diese militärische Festung wurde 1851 von der Wiener Regierung errichtet, um von diesem in der Mitte der Hauptstadt erhöhenden Berggipfel die rebellischen Ungarn in Schach zu halten. Früher (1814- 1849 ) stand hier das Observatorium der Budapester Universität.
An der südöstlichen Ecke der Zitadelle, auf einem von fast allen Seiten der Stadt gut sehbaren Platz wurde 1946-47 das 35 hohe Befreiungsdenkmal aufgestellt. Auf seinem Dach hält eine die Freiheit symbolisierende weibliche Gestalt den Palmenzweig in die Höhe. Um das Denkmal führt eine Promenade, von wo sich Budapest wie ein lebendiger wimmelnder Stadtplan, wie zwei Seiten eines riesengroßen Bilderbuchs vor uns auftut.
Erreichbarkeit: mit den Bussen 86, 16, 106 – der Clark Ádám-Platz, mit den Straßenbahnen 17, 41 – Kettenbrücke, mit den Bussen 16, 105, mit der Straßenbahn 2 – der Roosewelt Platz
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